Antworten zu Fragen bezüglich Auswahl von PatientInnen in der Lungenkrebsstudie

In letzter Zeit erreichten mich immer wieder Fragen zur Auswertung von Daten zu PatientInnen, die in meiner letzten Studie zum Thema „Zusätzliche Homöopathie bei LungenkrebspatientInnen“ eingeschlossen worden waren.

Nach Zustimmung der PatientInnen zum Einschluss in die Studie wurden diese mittels eines computergesteuerten Programms, dem sogenannten „Randomizer“ der Medizinischen Universität Graz, nach dem Zufallsprinzip („Randomisierung“) in eine von 2 Gruppen zugeteilt: entweder in jene Gruppe der PatientInnen, die das echte homöopathische Arzneimittel („Verum“) erhielten oder aber in jene Gruppe von PatientInnen, die ein äußerlich gleich aussehendes Arzneimittel, jedoch ohne Wirkstoff („Placebo“), erhielten. Natürlich wussten weder die behandelnden ÄrztInnen noch die PatientInnen, in welche Gruppe diese zugeteilt waren („Doppelblind-Prinzip“). Dieses Programm ist nicht manipulierbar.

Die Sicherheit bei diesem Zuteilungsprogramm („Randomizer“) war, dass es bis zum Schluss von einem wissenschaftlichen Biometriker überwacht wurde, der nicht an der PatientInnenauswahl beteiligt war. Damit ist eine vorsätzliche oder auch nachträgliche Verfälschung von Daten ausgeschlossen. Die Daten sind kontinuierlich während der ganzen Studie vom Zentrum für Medizinische Statistik, Informatik und Intelligente Systeme der Medizinischen Universität Wien überwacht und kontrolliert worden.

Mit Verwendung des Randomizer-Programms haben wir den höchsten Ansprüchen einer klinischen Studie entsprochen. Zusätzlich haben wir noch eine Reihe von Sicherheitselementen eingebaut, die die Aussagekraft der Studie nochmals erhöht haben.

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